Studie – Radbahn Berlin

Die Stadt Berlin möchte mit Blick auf die Zukunft weiterhin ihren MIV-Anteil senken und den Umweltverbund fördern. Ganz besonders im Fokus steht der Radverkehr in Berlin. Durch neue und attraktive Radverkehrsanlagen möchte die Hauptstadt immer mehr Verkehrsteilnehmende aufs Fahrrad bringen. Eine der wichtigsten Ost-West-Achsen der Stadt ist die Skalitzer Straße. Hier bieten die bestehenden Radverkehrsanlagen im Seitenraum jedoch kein angenehmes und sicheres Fahrerlebnis für Radfahrende. Erste Überlegungen den Raum unter dem Viadukt der U-Bahnlinie U1 für eine Radverkehrsanlage zu nutzen, gibt es bereits länger.

Teil der Machbarkeitsstudie war es die vorhandene Idee für die Radbahn unter der U1 zu prüfen und auf Schwächen hin zu untersuchen. Gleichzeitig sollte eine zweite Variante entwickelt werden, die allen verkehrstechnischen Regeln entspricht. Mit einer mikroskopischen Verkehrssimulation wurden dann beide Varianten modelliert und ausgewertet, um abschließend eine Variante zur Vorzugsvariante zu ernennen. Hierfür wurden alle Signalisierungen an den Knotenpunkten überarbeitet und pro Umweltverbund neu konzipiert. Erhöhte Verlustzeiten beim MIV wurden in Kauf genommen, solange die Verkehrsarten des Umweltverbundes priorisiert werden konnten.

Services

  • Verkehrserhebungen
  • Mikroskopische Verkehrssimulation zweier Varianten
  • Erstellung neuer Signalprogramme mit Priorisierung auf dem Umweltverbund
  • Auswertung und Vergleich beider Varianten für alle Verkehrsteilnehmenden
  • Empfehlung für weiterführende Untersuchungen

Kunden

Berlin_Senat_Umwelt_Verkehr_Klimaschutz

Senat für Umwelt, Verkehr und Umweltschutz Berlin